Corinne Cahen nahm an der Konferenz der Integrationsminister in Wien teil

Die Ministerin für Familie, Integration und die Großregion, Corinne Cahen, nahm an der Integrationsministerkonferenz teil, die am 28. Juli 2022 in Wien stattfand.

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Die Bundesministerin für Frauen und Integration im Bundeskanzleramt, Susanne Raab, lud ihre europäischen Amtskollegen dazu ein, sich über bewährte Praktiken ihrer Länder bei der Aufnahme und Integration von Menschen, die aus der Ukraine fliehen, auszutauschen.

In einer ersten Diskussionsrunde hob Corinne Cahen die Einführung einer zentralen Anlaufstelle durch die luxemburgische Regierung hervor, eine Praxis, die in einer Reihe von anderen Ländern auch so besteht. Darüber hinaus hob sie die neuen öffentlichen Europäischen Schulen hervor, die, um der besonderen sprachlichen Situation in Luxemburg entgegenzuwirken, eine schnelle Einschulung der Kinder ermöglicht haben.

Schließlich nutzte sie ihre Rede, um die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Regierung, den Gemeinden und der Zivilgesellschaft hervorzuheben, die eine schnelle Reaktion auf die zahlreichen Herausforderungen ermöglicht habe, die sich durch die Ankunft der ukrainischen Flüchtlinge ergeben hätten.

Die Konferenz wurde nach einem gemeinsamen Mittagessen fortgesetzt. In der zweiten Gesprächsrunde tauschten sich die Minister über die größten Herausforderungen und relevanten Themen der Integrationspolitik für die Zukunft aus.

In diesem Zusammenhang betonte Corinne Cahen, dass der Begriff "Zusammenleben" besser zur Politik der luxemburgischen Regierung passe, die auf einen wechselseitigen Ansatz abziele, bei dem alle Bürger aktiv an der Gestaltung und Entwicklung des Lebens in ihrer Wohngemeinde teilnähmen. Sie nannte die Einführung des "Pakt vum Zesummeliewen", der auf Bürgerbeteiligung abzielt, und das neue Wahlgesetz, das es allen Einwohnern, sowohl aus Europa als auch aus Drittländern, ermöglicht, sich für die Kommunalwahlen einzuschreiben, als eine weitere Möglichkeit, sich aktiv in die Gemeinden einzubringen.

Schließlich erwähnte sie eine neue Orientierungsplattform, die das Ministerium für Familie, Integration und die Großregion in Kürze einführen wird. Diese Plattform wird es Menschen, die nach Luxemburg kommen, ermöglichen, Antworten auf alle Arten von administrativen, organisatorischen und alltäglichen Fragen zu finden, die das Leben in Luxemburg betreffen. Sie soll auch als Plattform dienen, um über virtuelle Schulungsräume an Schulungen und Informationsveranstaltungen teilzunehmen. 

Die Teilnehmer haben sich für Anfang September in Bukarest, Rumänien, verabredet, um über gemeinsame Antworten auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit den ukrainischen Flüchtlingen nachzudenken.

Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion 

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