Großregion

Die Großregion ist ein Raum der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen:

  • dem Großherzogtum Luxemburg;
  • Rheinland-Pfalz (Deutschland);
  • dem Saarland (Deutschland);
  • Lothringen (Frankreich);
  • der Wallonie;
  • und Ostbelgien (Belgien).

Diese 1995 initiierte Zusammenarbeit entstand aus der 1971 geschaffenen Einheit SaarLorLux.

Die Großregion hat eine Fläche von insgesamt 65.401 km² und zählt 11,5 Millionen Einwohner. Die grenzüberschreitende Mobilität von Arbeitnehmern und Verbrauchern ist sehr hoch. Die Zahl der täglichen Grenzpendler beträgt rund 220.000, davon 172.000 nach Luxemburg. Die Großregion stellt den größten grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in der Europäischen Union dar.

Die Gipfelpräsidentschaft wird von jeder Region abwechselnd für einen Zeitraum von 24 Monaten übernommen. Seit dem 1. Januar 2017 hat Luxemburg die Präsidentschaft des Gipfels der Großregion.

Diese Treffen auf höchster politischer Ebene sollen der grenzüberschreitenden und interregionalen Zusammenarbeit in der Großregion neue Impulse verleihen. Auf jedem Gipfel werden Beschlüsse verabschiedet, die in den verschiedenen Bereichen wie z. B. Verkehr, Bildung, Beschäftigung, Gesundheit, Sicherheit, Tourismus usw. gemeinsam umzusetzen sind.

Konkrete Beispiele für grenzüberschreitende Projekte sind:

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Projekte und Maßnahmen.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf dem Portal der Großregion: www.granderegion.net

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