Barrierefreiheit

Die Verbesserung der Barrierefreiheit ist ein fundamentaler Bestandteil der Politik für Menschen mit Behinderungen.

Die im Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen festgelegten Pflichten

Gemäß dem die Barrierefreiheit betreffenden Artikel 9 des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen müssen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen treffen, um es Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, selbstständig zu leben und an allen Lebensbereichen voll teilzuhaben, und dies insbesondere dadurch, dass ihr Zugang zur physischen Umwelt sowie zu den der Öffentlichkeit offenstehenden oder für sie bereitgestellten Diensten bzw. Einrichtungen sichergestellt wird.

Die in dem Übereinkommen vorgesehenen Maßnahmen gelten unter anderem für Gebäude, Straßen, Transportmittel sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäusern, medizinischer Einrichtungen und Arbeitsstätten (Artikel 9).

Universelle Barrierefreiheit

Luxemburg fördert die Schaffung von und das Angebot an Waren und Diensten auf der Grundlage der Prinzipien des "Design for all" und verbessert die Zugänglichkeit in öffentlichen Räumen, im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel, im Freizeitbereich sowie im Kommunikationswesen (elektronische, Print- und Fernsehformate).

Das Thema Barrierefreiheit im Regierungsprogramm

Gemäß dem Regierungsprogramm ist „die Barrierefreiheit ein fundamentaler Bestandteil der Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen und beruflichen Leben. Im Hinblick hierauf wird die Gesetzgebung von 2001 über die Zugänglichkeit öffentlicher Räume derzeit überarbeitet."

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