Naturkatastrophen

Im Falle von Naturkatastrophen kann das Ministerium für Familie, Integration und die Großregion den Einwohnern, die von einer Naturkatastrophe betroffen sind, auf Beschluss des Regierungsrates, soziale Unterstützung gewähren.

Diese Beihilfe stellt eine Solidaritätsaktion mit Familien dar, deren wirtschaftliche Situation gefährdet ist. Mit der Beihilfe sollen Betroffene Güter des täglichen Bedrafs erwerben können.

Die Anträge auf Sozialhilfe nach einer Naturkatastrophe unterliegen einer Reihe von Bedingungen und Grundprinzipien.

Unterstützungsanträge nach einer Naturkatastrophe werden an das Ministerium für Familie, Integration und die Großregion gerichtet und von einer Kommission überprüft.

 

Sozialhilfen für Privatpersonen aufgrund der Überschwemmungen im Juni 2018

Nach den Überschwemmungen im Juni 2018, hat die Regierung beschlossen eine Solidaritätsaktion zu organisieren, um die dringend notwendigen Ausgaben jener Geschädigten zu decken, die sich in einer schwachen finanziellen Lage befinden.

Die Höhe der Hilfe richtet sich nach:

  • dem Umfang und der Art der Schäden;

  • der finanziellen Lage der betroffenen Haushalte;

  • der Anzahl der zum Haushalt zählenden Personen.

Um die Hilfe in Anspruch nehmen zu können, müssen die Geschädigten den Antrag zur Bewilligung einer sozialen Hilfe infolge einer Naturkatastrophe ausfüllen. Die Anträge müssen spätestens bis zum 30. Juli 2018 eingereicht werden beim:

 

Ministerium für Familie, Integration und die Großregion
L-2919 Luxembourg
Tel. : 247-86523
E-mail : secretariatsolidarite@fm.etat.lu

 

Schäden, die durch eine Versicherung abgedeckt sind, sowie verschiedene Güter, die im Antrag aufgelistet sind, werden bei der Bewertung des Schadens nicht berücksichtigt. Es handelt sich dabei um Kraftfahrzeuge, Zweitwohnungen und/oder Vermietungen, Wohnwagen, Wohnmobile, Luxus- und Kunstgegenstände, Sport- und Freizeitgeräte, Gartenhäuser usw.

 

 

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