RMG

Das garantierte Mindesteinkommen (revenu minimum garanti - RMG) richtet sich an Personen und Haushalte, deren Einkommen unter einer gewissen Grenze liegt, die als Existenzminimum gilt. Ziel ist die Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung durch die Gewährleistung von ausreichenden Mitteln zur Bestreitung des Lebensunterhalts und Maßnahmen zur beruflichen und sozialen Eingliederung.

Die Verwaltung und die Bewilligung des Zuschusses fallen in den Zuständigkeitsbereich des Nationalen Solidaritätsfonds (Fonds national de solidarité - FNS).

REVIS: Das Mindesteinkommen zur sozialen Eingliederung

Im Dezember 2016 hat der Regierungsrat grünes Licht gegeben für den Gesetzesentwurf über das Mindesteinkommen zur sozialen Eingliederung und für den Entwurf einer großherzoglichen Verordnung, die die Anwendungsbestimmungen festlegen soll.

Die Regierung will auf diese Weise dem garantierten Mindesteinkommen eine neue Dynamik geben. Der Gesetzesentwurf nimmt die Leistungsempfänger stärker in die Verantwortung und erhöht ihre Chance auf soziale Eingliederung.

Die Reform stellt sich vier Herausforderungen:

  • Die soziale Eingliederung soll erreicht werden.
  • Ein kohärentes System der Stabilisierung, der sozialen Aktivierung und der beruflichen Wiedereingliederung soll erstellt werden.
  • Die Kinderarmut und die Armut von Einelternfamilien soll bekämpft werden.
  • Die administrativen Vorgänge sollen vereinfacht werden.

Das Gesetz wurde am 10. Juli 2018 im Parlament gestimmt. Weitere Informationen über die neuen Bestimmungen und Formalitäten finden Sie auf der REVIS-Internetseite. Diese wird in den kommenden Wochen auch in deutscher und leichter Sprache verfügbar sein.

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