Projekte im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für Integration

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für Integration (PAN Integration) unterstützt die Abteilung für Integration des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion jedes Jahr einige Vorzeigeprojekte.

2022 hat die Integrationsabteilung 7 Projekte ausgewählt. Diese Projekte basieren alle auf einer der beiden Axen "Politische Beteiligung – Die ausländische Bevölkerung, insbesondere junge Wähler, informieren und sensibilisieren" oder "Bürgerbeteiligung – Mobilisierung und Einbeziehung des Zielpublikums in Projekten zur Förderung des interkulturellen Zusammenlebens".

Hier finden Sie die Liste der PAN-Projekte 2022: 

Bürgerbeteiligung

Internationale Journalisten : Wafaa Abo Zarifa
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Projektträger: Ara International Community Radio asbl

Projekttitel Internationale Journalisten: Wafaa Abo Zarifa

Projektdauer: 1. Mai 2022 – 30. Juni 2023

Zielgruppe: Migrantinnen/Flüchtlinge und in Luxemburg ansässige Frauen

Das Letz Talk Café ist der erste Schritt im Rahmen des Projekts Your Story. Your Voice von ARA International asbl. Die Frauen treffen sich derzeit regelmäßig in einem sozialen Umfeld mit den Projektleitern, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, bevor sie mit den Workshops beginnen, die das Team geplant hat, um Frauen aus allen Gemeinschaften in Luxemburg zu ermutigen, ihre Geschichten zu erzählen.

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Kontakt: Lisa McLean - lisa@ara.lu

Lokale oder regionale Willkommensveranstaltungen überdenken und eine analoge und digitale Toolbox entwerfen

 

Projektträger: Art Square Lab

 Projekttitel: Lokale oder regionale Willkommensveranstaltungen überdenken und eine analoge und digitale Toolbox entwerfen

Projektdauer: 1. Juli 2022 – 31. Dezember 2023

Zielgruppe: Gemeinden und Neuzuwanderer

Das Projekt wird Gemeinden bei der Entwicklung einer Willkommensveranstaltung unterstützen, die ein bedeutendes Engagement von Neuzuwanderern in diesen Gemeinden einleiten wird. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf dem partizipatorischen Ansatz liegen, indem der Dialog und Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen gefördert wird.

Für weitere Informationen zu diesem Projekt bitte hier klicken.

Kontakt: Magdalena Jakubowska - magdalena@artsquarelab.net

TANDEM

 

Projektträger: UP Foundation                                                                        

Projekttitel: TANDEM

Projektdauer: 1. Mai 2022 – 29. Dezember 2023

Zielgruppe: Kinder und Erwachsene

"Tandem, Bildungspatenschaften für Kinder zu Luxemburg: zu zweit ist es besser!"

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Kontakt: Alexandra Castermans - alex@upfoundation.lu

Fit4Gaming : Wo Integration auf Gaming trifft

 

Projektträger: FWRD SARL-S

Projekttitel: Fit4Gaming: Wo Integration auf Gaming trifft

Projektdauer: 1. Mai 2022 – 31. Dezember 2023

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 12 Jahren, die sich für das Gaming interessieren

"Fit4Gaming" ist ein Projekt zur Förderung von Kooperation, Austausch und Solidarität in einem multikulturellen Umfeld durch den Einsatz von Videospielen (d. h. Gaming/E-Sport).

Für weitere Informationen zu diesem Projekt bitte hier klicken.

Kontakt: Kevin Hoffmann - kevin.hoffmann@fwrd.lu

Politische Beteiligung

Letz Vote

 

Projektträger: ASTI (Association de Soutien aux Travailleurs Immigrés)

Projekttitel: Letz Vote

Projektdauer: 1. Mai 2022 – 31. Dezember 2022

Zielgruppe: Neuwähler

Ziel des Projekts ist es, ein IT-Tool (Website) einzurichten, das es dem Nutzer ermöglicht, durch spielerische Animationen die verschiedenen Aspekte der nationalen, europäischen und kommunalen Wahlen zu entdecken.

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Kontakt: Marc Piron - marc.piron@asti.lu

Gemengewale fir jiddereen

 

Projektträger: Zentrum fir Politesch Bildung

Projekttitel: Gemengewale fir jiddereen

Projektdauer: 1. Mai 2022 – 31. Juli 2023

Zielgruppe: Ansässige Erwachsene und junge Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe

Das Projekt will das Bewusstsein für das Thema Wahlen im Allgemeinen schärfen und durch die Entwicklung von digitalen und spielerischen Informationsmaterialien potenzielle nicht-luxemburgische Wähler dazu bringen, sich in die Wählerlisten eintragen zu lassen.

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Kontakt: Michèle Schilt - michele.schilt@zpb.lu

Politische Beteiligung: vom Reden zum Handeln

 

Projektträger: ALDIC (Association Luxembourgeoise pour le Dialogue Interculturel)

Projekttitel: Politische Beteiligung: vom Reden zum Handeln

Projektdauer: 1. Mai 2022 – 31. Juli 2023

Zielgruppe: Jugendliche aus Luxemburg, Nicht-Luxemburger, Ausländer, Drittstaatsangehörige und junge BPI

Das Projekt bietet Jugendlichen Sensibilisierungsworkshops und Sitzungen des Spiels Dignityland an, um die politische Beteiligung zu fördern.

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Kontakt: Sabrina Benfriha - sabrina.benfriha@gmail.com

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Die PAN-Projekte aus dem Jahr 2021

VISIBLE

Projektträger: Ally Book Club Asbl

Projekttitel: VISIBLE

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Das VISIBLE-Projekt konzentriert sich auf Maßnahmen zur Prävention, zum Verständnis und zur Aufklärung über Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund der Rasse oder ethnischen Herkunft.

Das Projekt ist in zwei Arbeitsbereiche unterteilt. Der erste Bereich des VISIBLE-Projekts, die „Literatur“ -Komponente, zielt darauf ab, Autoren mit unterschiedlichster ethnischer Herkunft sichtbar zu machen, indem ihnen durch eine Reihe von Konferenzen eine Stimme gegeben wird. Das Hauptthema ist "Literatur als Werkzeug zur Bewusstseinsbildung" So sind Konferenzen geplant, bei denen der Schwerpunkt auf die Jugend und die Kindheit gelegt wird.

Der zweite Arbeitsbereich, die Komponente „Bildung“, zielt auf die Sensibilisierung der Schüler und des Bildungspersonals für das Thema Rassendiskriminierung und systemischen Rassismus ab. Ziel ist die Bekämpfung aller Formen von Rassismus und ethnisch-rassischer Diskriminierung. An die jeweilige Zielgruppe angepasste Bildungspakete sollen Stereotypen und Vorurteile abbauen und verlernen und so zum Nachdenken über Vielfalt und gegenseitigen Respekt anregen. Das Ziel der Weiterbildung ist es, dem nationalen Bildungspersonal die Schlüssel in die Hand zu geben, da sie Multiplikatoren des Wissens sind und im Zentrum der Weitergabe von Wissen, aber auch von Werten stehen.

Ziel des Projekts ist es daher, das Zusammenleben und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Zielgruppe:

Zielgruppe der Literaturkomponente:

  • Lehrer- und Mitarbeiter von Vereinen, Schulgruppen und Studenten

Zielgruppe der Bildungskomponente:

  • Schüler in den Zyklen C1 bis C4
  • Sekundarschüler
  • Nationales Bildungspersonal
Projektziele:
  • Entwicklung von 6 Bildungspaketen und 2 Schulungsmodulen.
  • Organisation von 2 Konferenzen.
  • Erstellung von 4 Sensibilisierungsvideos.
  • Rassendiskriminierung verstehen und erkennen.
  • Entwicklung der Fähigkeit Aktivitäten im Zusammenhang mit Diskriminierung im Klassenzimmer durchzuführen.
  • Fähigkeit zum kritischen Denken in Bezug auf Rassendiskriminierung und damit zusammenhängende soziale und gesellschaftliche Themen zu entwickeln.
  • Den Studenten die Möglichkeit geben, ihr Verständnis zu verbessern und Fähigkeiten zum kritischen Denken zu entwickeln.

Kontakt:

Castello Sabrina

visiblepan2021@gmail.com

Tout le monde en classe!

 Projektträger: CLAE

Projekttitel: Tout le monde en classe! (Alle in die Klasse! )

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Lehrer im Sprachunterricht für Erwachsene sind mit sehr unterschiedlichen Gruppen konfrontiert und müssen mit der Herausforderung umgehen, ein heterogenes Publikum zu managen. Erwachsenenpädagogen sind mit einer Vielzahl von Lernprofilen konfrontiert, die insbesondere auf sprachlicher, kultureller und sozioökonomischer Ebene unterschiedlich sind. Trainer sind jedoch nicht immer in der Lage, kohärente Antworten auf die Bedürfnisse aller zu geben. Das Projekt "Management von Vielfalt" wird bestimmte bewährte Verfahren für Sprachtrainer entwickeln, um sie in Hinsicht dieser Herausforderungen zu unterstützen.

Das Projekt basiert auf partizipativen Schulungen und einem Ort des Dialogs, der den Austausch zwischen Trainern und Freiwilligen begleitet und ermöglicht, um ihre Unterrichtspraktiken zu verbessern, die soziale und kulturelle Vielfalt sowie den interkulturellen Dialog und die Bekämpfung von Stereotypen zu gewährleisten.

Zielgruppe:

Das partizipative Training richtet sich in erster Linie an Sprachtrainer, die mit Erwachsenen arbeiten.

Die indirekte Zielgruppe sind die Lernenden im Sprachunterricht. Ziel ist es, ihre Lernbereitschaft, ihre Integration und ihre Teilnahme durch inklusiven Unterricht zu verbessern unabhängig von ihren anfänglichen Fähigkeiten.

Projektziele:

Sensibilisierung von 10-15 Trainer pro Schulung aus mindestens vier verschiedenen Schulungsszentren.

Entwicklung partizipativer Schulungen, um neue Fähigkeiten für Trainer zu entwickeln.

Förderung des Austauschs, der Weitergabe und Verbreitung von gesammelten Erfahrungen mit dem Ziel den Lehrern künftig konkrete Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.

Erstellung eines Schulungskit, um die Weitergabe der Inhalte zu ermöglichen.

Kontakt:

France Neuberg

france.neuberg@clae.lu

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De Klang Keller : Living Music Living Culture Living Dialogue in Luxembourg

Projektträger: Finkapé

Projekttitel: De Klang Keller : Living Music Living Culture Living Dialogue in Luxembourg

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Das Projekt „De Klang Keller“ setzt sich für den sozialen Zusammenhalt durch Musik ein. Unter dem Motto „Living Music Living Culture Living Dialogue in Luxembourg " zielt das Projekt darauf ab, die kulturelle Vielfalt zu fördern, die Diskriminierungbekämpfung zu unterstützen und die Kultur neu zu beleben. Finkapé schlägt vor, den Platz der afrikanischen Musik in Luxemburg zu thematisieren, die die Schaffung von Originalwerken, das Angebot von Kursen, Konferenzen, Diskussionen und die Unterstützung für die Professionalisierung junger Musiker kombiniert.

Das Projekt besteht aus mehreren Komponenten: Schaffung, Erwerb von Wissen sowie interkulturelle und generationenübergreifende Begegnungen. Musik ist eine natürliche und offensichtliche Gemeinsamkeit, die innerhalb einer Gruppe Synergien schafft und gleichzeitig Spaß macht. Es entsteht Raum für Dialog, der den Austausch von Wissen und menschlichen Werten fördert und so Stereotypen dekonstruiert. Das Projekt "De Klang Keller" soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein, der das Zusammenleben, das Schaffen, das Teilen und das Zugehörigkeitsgefühl fördert und über die Stereotypen der festlichen und folkloristischen Aspekte der Afrikanischen Musik hinausgeht.

Zielgruppe:

Das Projekt richtet sich an alle, Musiker und Musikliebhaber aller Herkunft, und lädt sie zum Mitmachen und gemeinsamen Schaffen ein.

Projektziele:

  • 8 audiovisuelle Aufnahmesitzungen mit Interviews, aus denen 8 Videos mit einer Dauer von 15 bis 25 Minuten hervorgehen.
  • 4 gefilmte thematische Konferenzen.
  • 20 einführende Musikstunden in verschiedenen Stilrichtungen, die von 4 Musikern unterrichtet werden.
  • 6 Schulungen für Musiker ohne pädagogische Erfahrung.
  • 30-40 Chorgesangsstunden, die über einen Zeitraum von 16-18 Monaten möglichst vielen Menschen offenstehen.

Kontakt:

M. Helder Da Graça

helderdagraca@icloud.com

 

"Discriminations off the pocket" - "Pocket films" Kurzfilmwettbewerb

Projetträger: Maison des Associations  

Projekttitel: "Discriminations off the pocket" - "Pocket films" Kurzfilmwettbewerb

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Dieses Projekt wird einen nationalen Wettbewerb für kurze „pocket films" für junge Bürger zum Thema Diskriminierung organisieren. Ein mit einem Smartphone oder Tablet produzierter Film kann jungen Menschen eine Ausdrucksform bieten, die ihnen nahe und zugänglich ist.

Es geht auch darum, die Jugendlichen für die Bilder, die sie umgeben, zu sensibilisieren, ihnen Leseraster und die Mittel an die Hand zu geben, einen eigenen Diskurs zu produzieren. Das Ziel dieses Projekts ist es, junge Menschen für das Thema Diskriminierung zu sensibilisieren, ihnen aber auch die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um ihre Meinung durch eine künstlerische Ausdrucksform zu äußern.

Zielgruppe:

Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Alter von 13 bis 26 Jahren ohne Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der sozialen Herkunft, der Nationalität oder der kulturellen Herkunft.

Projektziele:

  • Organisation von interaktiven Workshops um Vorurteile und Stereotypen zu dekonstruieren.
  • Schaffen eines Raums für Reflexion und Sensibilisierung für Vielfalt in Luxemburg
  • Verschiedener Arten der Diskriminierung besser verstehen.
  • Sensibilisierung der Teilnehmer und des Publikums zu Fragen der Vielfalt und der Bedeutung der Bürgerbeteiligung.
  • Akzeptanz der Vielfalt der Standpunkte und Entwicklung von Empathie, Toleranz und Respekt für andere.

Kontakt:

Elisabete Soares

elisabete.soares@mda.lu

 

LinGoLux: Die Sprachen Luxemburgs lernen und die Kultur und das Erbe der Region Müllerthal entdecken

Projektträger: Mouvement pour l’Egalité des Chances pour Tous (MEC)  

Projekttitel: LinGoLux : Die Sprachen Luxemburgs lernen und die Kultur und das Erbe der Region Müllerthal entdecken

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Es gibt viele Organisationen, die Sprachkurse anbieten. Es ist jedoch klar, dass selbst wenn es ein großes Lernangebot gibt, dieses aber in Bezug auf die Umsetzung des Gelernten in die Praxis eher begrenzt ist. Ebenso stellen wir eine große Neugier der Teilnehmer an Sprachkursen fest, die den Wunsch zeigen, über das Erlernen der Sprache hinauszugehen und das luxemburgische Erbe zu entdecken.

Das Projekt "LinGoLux" schlägt vor, ein spielerisches Medium in digitaler Form zu schaffen, das auf Computern, Tablets und Smartphones zugänglich ist und das die Anwendung einer Sprache mit dem Eintauchen in die Kultur verbindet. Mithilfe dieses spielerischen Mediums wenden die Teilnehmer/innen die gängigen Landessprachen an und entdecken die kulturellen Attraktionen und das Kulturerbe der Region Müllerthal, die eine Pilotregion darstellt. Dazu loggen sie sich unter dem Link www.lingolux.lu ein. Dann werden sie aufgefordert, die Sprache auszuwählen, in der sie LinGoLux nutzen möchten: Französisch, Luxemburgisch oder Deutsch. Danach erscheint eine Karte von Luxemburg, die in verschiedene Regionen des Landes aufgeteilt ist. Die Teilnehmer/innen wählen die Region Müllerthal, die einzige, die derzeit verfügbar ist. Dann erscheint die Karte der Region Müllerthal mit ihren 14 Gemeinden. Die Spieler wählen nun die Gemeinde aus, in der sie spielen. Sie müssen versuchen, 7 Fragen zu Grammatik, Konjugation, Vokabular, Kultur, Natur, Geografie und Geschichte richtig zu beantworten, um das Emblem der besuchten Gemeinde zu gewinnen. Ziel ist es, alle Embleme der Gemeinden der Region zu sammeln, um die Karte der Region Müllerthal zu rekonstruieren.

Zielgruppe:

Teilnehmen kann jeder, der Interesse hat, eine Sprache zu lernen und die Kultur der Region Müllerthal kennenzulernen. Die Zielstufe des Verständnisses ist die Stufe A.2.1-A.2.2.

Projektziele:

  • Erstellen von 3 Quiz (Luxemburgisch, Französisch, Deutsch), die jeweils aus 294 Fragen und 882 Antworten bestehen.
  • Spaß haben und etwas Neues lernen.
  • Üben der Luxemburgischen Landessprachen (Deutsch, Französisch, Luxemburgisch).
  • Förderung von Wissen und Entdeckung des kulturellen Erbes der Region Müllerthal.
  • Förderung der Integration von Einwohnern und Grenzgänger.

Kontakt:

Aurélia Pattou

aurelia.pattou@mecasbl.lu

Abléck : Kulturelles und sprachliches Unterstützungssystem in luxemburgischer Sprache für alle

Projektträger: multi-LEARN

Projekttitel: Abléck: Kulturelles und sprachliches Unterstützungssystem in luxemburgischer Sprache für alle

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Luxemburgische Familien praktizieren und geben Traditionen, Bräuche und traditionelle Küche weiter. Die Kinder lernen in der Schule luxemburgische Lieder und Geschichten. In der nicht-luxemburgischen Bevölkerung ist diese Bewertung, Praxis und Weitergabe des luxemburgischen Erbes jedoch weniger verbreitet. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Valorisierung und Ausübung luxemburgischer Traditionen vor allem durch die sogenannte "Sprache der Nähe" erfolgt (die Art und Weise des Sprechens innerhalb einer Familie und in einem nicht formalen Kontext). Infolgedessen weiß die Bevölkerung nicht-luxemburgischer Herkunft, insbesondere Menschen, die die luxemburgische Sprache nicht beherrschen, oft wenig oder gar nichts über lokale Traditionen oder ihre Ursprünge.

Ziel des Projekts ist es, das luxemburgische Erbe und Brauchtum allen Menschen näher zu bringen, auch der nicht-luxemburgischen Bevölkerung, die in Luxemburg und der Großregion lebt (z. B. Grenzgänger), indem eine zentrale Plattform geschaffen wird, die den Zugang zu Informationen über das Erbe Luxemburgs erleichtert. Diese Plattform wird kontextualisierte Übersetzungen und interaktive Funktionen bieten. Die im Rahmen dieses Projekts gesammelten und entwickelten Ressourcen werden ein Sensibilisierungsprogramm für Neuankömmlinge unterstützen.

Zielgruppe:

  • Alle, die die luxemburgische Kultur entdecken möchten
  • Alle Altersgruppen, Geschlechter und Nationalitäten
Projektziele:
  • Erstellung eines Modellprogramms für kulturelles Bewusstsein, das aus 5-6 Modulen besteht.
  • Förderung der luxemburgischen Sprache und Kultur.
  • Sammlung, Dokumentation und Digitalisierung von Ressourcen, die mit dem kulturellen Erbe Luxemburgs verbunden sind.
  • Offener Zugang zu Kultur, Erbe und Bräuche Luxemburgs.

Kontakt:

Gudrun Ziegler

gudrun.ziegler@multi-learn.org

Jinyoung Choi

jin.choi@multi-learn.org

Sprachen lernen bei der Arbeit im NAXI-Atelier

Projektträger: Femmes en détresse / NAXI-Atelier

Projekttitel: Sprachen lernen bei der Arbeit im NAXI-Atelier

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Der NAXI-Workshop richtet sich an erwachsene Frauen ab 18 Jahren, die Empfängerinnen vom REVIS (Einkommen zur sozialen Eingliederung) sind. Das NAXI-Atelier bietet Frauen durch gemeinsame Arbeit im Bereich Waschen, Bügeln und Nähen Unterstützung bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Dies ist eine Aktivierungsmaßnahme in Zusammenarbeit mit dem ONIS (Nationales Amt für soziale Eingliederung).

Bei der täglichen Arbeit mit Frauen wurde festgestellt, dass Sprachbarrieren eine wichtige Rolle bei der Verlangsamung des Integrationsprozesses spielen. Offizielle Sprachkurse werden immer außerhalb der Arbeitszeiten organisiert, was für viele Frauen mit Kleinkindern (unter 13 Jahren) nicht immer ihrer Verfügbarkeit entspricht.

Ziel des Projekts ist es, Sprachen durch Konversation während der praktischen Arbeit in der Wasch-, Bügel- und Nähwerkstatt nach einer neuen Methode "Learning While Doing" zu vermitteln. Der Trainer ist in der Wekstattanwesend, um aktiv mit den Frauen zu sprechen, ohne dass sie die Arbeit einstellen müssen. Der Trainer begleitet die Gruppe bei fachlichen und praktischen Erfahrungen und erleichtert so den mündlichen Ausdruck und das Verständnis. Nach einer sechsmonatigen Pilotphase, die dem Aufbau des Projekts zum Erlernen der französischen Sprache gewidmet ist, soll die gleiche Methode, nach einer Evaluierung auch auf das Erlernen der luxemburgischen Sprache angewendet werden. Ziel ist es, dank der Ausübung beider Sprachen eine bessere Integration auf privater Ebene und eine bessere Beschäftigungsfähigkeit auf beruflicher Ebene zu vereinen.

Zielgruppe:

Die gemeinnützige NAXI-Organisation möchte das Projekt mit den Begünstigten durchführen, die an der Aktivierungsmaßnahme im NAXI-Workshop teilnehmen. Dies sind erwachsene Frauen, Begünstigte des REVIS. Ihre Herkunft und ihr Status sind sehr unterschiedlich. Die Frauen, die derzeit an der Aktivierungsmaßnahme teilnehmen, sind zwischen 23 und 63 Jahre alt.

Projektziele:

  • Entwicklung eines Ratgebers um Erfahrungen aus diesem Projekt in anderen Kontexten und sozialen Initiativen weiterzugeben.
  • Beitrag zur besseren Integration der Teilnehmer durch das Erlernen von einer oder zwei Amtssprachen.
  • Verbesserte Chancen der Frauen auf dem Arbeitsmarkt.
  • Unterstützung der Frauen bei der Erlangung von mehr Autonomie.

Kontakt:

Madame Vilay Venemany

Venemany.Vilay@naxi.lu

"Faire Société en Bande Dessinée" – Integrationsgeschichten von Frauen in Form von Comics

Projektträger: Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster  

Projekttitel: "Faire Société en Bande Dessinée" – Integrationsgeschichten von Frauen in Form von Comics

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Das Projekt besteht aus der Produktion von Doku-Comics, die auf den Erfahrungen von Migrantinnen oder Partnerinnen von Migranten basieren. Diese in Form von Comics transkribierten Geschichten werden durch dokumentarische Informationen (Statistiken, Fotos, etc.) ergänzt, die eine Erweiterung der Comics darstellen. Workshops zur Vorbereitung und Entwicklung von Geschichten werden von einem in Luxemburg ansässigen Schriftsteller und Dichter durchgeführt.

Es ist schwierig, die Komplexität eines Integrationsprozesses und die Bedürfnisse von Migrantinnen zu verstehen. Viele dieser Frauen sind vollwertige Akteure der internationalen Migration und sehen sich in ihrem Herkunftsland, während ihrer Migration oder sogar in ihrem Aufnahmeland schwierigen, gewalttätigen, gefährlichen und sogar illegalen Situationen ausgesetzt. Im Allgemeinen ist es wichtig die Erfahrungen der Frauen anzuerkennen und das Potenzial und die Unabhängigkeit dieser Migranten zu entwickeln. Ihnen zuzuhören und ihre Realität zu kennen, ist daher ein wichtiger Aspekt des Integrationsprozesses.

Zielgruppe:

Die Workshops richten sich an alle Migrantinnen in Luxemburg ab 16 Jahren, um den Austausch zwischen den Generationen zu ermöglichen und die Stimme junger Menschen, EU-Bürger, Drittländer und Luxemburger zu fördern.

Projektziele:

  • Organisation eines Vorbereitungsworkshops und Entwicklung der Doku-Comics.
  • 8 Comics, die sich jeweils mit verschiedenen Aspekten und spezifischen Integrationssituationen befassen.
  • Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit, insbesondere in Schulen.
  • Erleichterung des interkulturellen Dialogs.
  • Die Comics als „Auslöser“ einsetzen, um die im Comic behandelten Themen zu vertiefen.

Kontakt:

Madame Karine Bouton

Karine.Bouton@neimenster.lu

"Ensemble contre les discriminations" : Bewusstseinsbildung bei jungen Menschen in Luxemburg durch mehrsprachige digitale Geschichten

Projektträger: Univeristät Luxemburg

Projekttitel: "Ensemble contre les discriminations" : Bewusstseinsbildung bei jungen Menschen in Luxemburg durch mehrsprachige digitale Geschichten  

Projektdauer: 18 Monate

1. Juli 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

Ziel dieses Projekts ist es, junge Menschen in Luxemburg zum Thema Diskriminierung zu sensibilisieren. Das Projekt wendet eine innovative Methode an, die junge Menschen und ihre Familien dazu ermutigt, die Phänomene der Diskriminierung durch die Produktion mehrsprachiger digitaler Geschichten (Multilingual Digital Storytelling) zu untersuchen. Eine digitale Geschichte ist ein kurzes 3-5-minütiges Video, das Bilder, Ton, Text und Musik enthält, um eine persönliche Geschichte zu erzählen.

Das Projekt wird junge Menschen in kreative Workshops einbeziehen. Durch die Förderung des Dialogs und der Kreativität werden die kulturellen und sprachlichen Ressourcen jeder Person hervorgehoben und ein besseres Verständnis der Einstellungen und Verhaltensweisen geschaffen, die zu diskriminierenden Handlungen und deren Folgen für die betroffenen Personen führen. Am Ende des Projekts werden die Ergebnisse einem breiten Publikum in verschiedenen Formen präsentiert (ein Bildungsführer, Podcasts, eine Ausstellung, ein Filmfestival).

Das Projekt zielt darauf ab, eine Methode vorzuschlagen um das Vertrauen und Selbstwertgefühl von Menschen zu stärken, die in der Vergangenheit diskriminiert wurden, und das Bewusstsein eines größeren Teils der luxemburgischen Bevölkerung zu schärfen.

Zielgruppe:

An dem Projekt werden direkt rund 80 Personen durch die organisierten Workshops teilnehmen. Die Universität richtet sich an junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren (Mädchen und Jungen) und deren Familien, Einwohner Luxemburgs, der Stadt Esch-sur-Alzette und ihrer Umgebung, diverser soziokultureller Herkunft und verschiedener Nationalitäten.

Projektziele:

  • Erstellung eines pädagogischen Ratgebers und Podcasts, die als Lehrmittel einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
  • Verteilung eines Fragebogens an die Teilnehmer (ca. 80), um ihre Erfahrungen mit Diskriminierung zu identifizieren.
  • Organisation von 30 Interviews und 6 Fokusgruppen.
  • Sensibilisierung junger Menschen (zwischen 12 und 18 Jahren) und ihrer Familien mit unterschiedlichem Hintergrund, die Diskriminierungen ausgesetzt sind.
  • Erforschung der Nützlichkeit digitaler Geschichten um sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.
  • Entwicklung von Unterrichtsmaterial, das als Modell dienen und andere betroffene Gruppen inspirieren kann diesen Ansatz für ihre eigenen Zwecke zu verwenden.

Kontakt:

Gabriele Budach  

gabriele.budach@uni.lu

Den DemokratieLabo : Zesumme liewen zu Letzebuerg

Projektträger: Zentrum fir politesch Bildung

Projekttitel: Den DemokratieLabo : Zesumme liewen zu Letzebuerg

Projektdauer: 13 Monate

1. November 2021 - 31. Dezember 2022

Projektbeschreibung:

In einer Demokratie diskutieren und beteiligen sich die Bürger an der Gestaltung des Zusammenlebens. Angesichts der großen Vielfalt auf mehreren Ebenen in Luxemburg stellt sich die Frage: „Wie definieren wir unser Zusammenleben?“ Für Menschen, die erst seit kurzem in Luxemburg leben oder schon früher zugewandert sind, gibt es einen Bedarf an Treffpunkten, um Aspekte des gegenwärtigen Zusammenlebens besser zu verstehen und an seiner Entwicklung teilzuhaben.

Wie ein echtes Labor ist das DemokratieLabo ein Raum zum Experimentieren, Entdecken und Analysieren, in dem die Mechanismen unserer Demokratie hervorgehoben werden: Die Besucher gehen in Zweiergruppen durch eine Reihe von Terminals, an denen sie zum Hinterfragen und Diskutieren eingeladen werden. Die Ausstellung bezieht sich insbesondere auf den luxemburgischen Kontext und die damit verbundenen gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Sie lädt ein zum Gedankenaustauschüber Fragen rund um die Vielfalt der luxemburgischen Gesellschaft und die Funktionsweise unseres politischen Systems. Am Ende der Tour fasst ein individuelles "Laborzertifikat" die Erfahrung zusammen und ermöglicht, dass Reflexion und Diskussion über das DemokratieLabo hinaus fortgesetzt werden. In den Workshops, die auf den Besuch folgen, können Besucher die eingeleiteten Diskussionen vertiefen und mit persönlichen Erfahrungen verknüpfen. Diese Workshops, angepasst an die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen, werden im Laufe des Projekts entwickelt.

Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts Multiplikatoren geschult, die bereit sind, Workshops zu organisieren, die sich an nicht-luxemburgische Gemeinschaften sowie an Begünstigte und Antragsteller auf internationalen Schutz richten. Nach Projektende organisiert das ZpB Austauschveranstaltungen zwischen den Multiplikatoren und plant, auf Grundlage der durchgeführten Erfahrungen und des während des Projekts entwickelten Materials, weitere Schulungen für Multiplikatoren anzubieten.

Zielgruppe:

  • Mitglieder von Verbänden / Kommissionen (Sozialarbeiter, Mitglieder von Verbänden nicht-luxemburgischer Gemeinschaften, Mitglieder von Religionsgemeinschaften, Mitglieder von beratenden Integrationsausschüssen, Unterzeichner des Empfangs- und Integrationsvertrags usw.)
  • Begünstigte und Antragsteller auf internationalen Schutz
  • Gewerkschaftsmitglieder
  • Pädagogen für Empfangsstrukturen für BPI und DPI
  • Jugendliche (Integrationsklassen für junge Erwachsene (CLIJA), Aufnahmeklassen, internationale Bildungsklassen)

Projektziele:

  • Schulungen für Pädagogen und Entwicklung eines Ratgebers für Multiplikatoren.
  • Anregung zur Reflexion über persönliche demokratische Ideen, Überzeugungen und Erfahrungen.
  • Stärkung des Dialogs, der Integration und der Beteiligung auf lokaler Ebene.

Kontakt:

Annelise Scheuren  

Annelise.Scheuren@zpb.lu

 

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