Vereine und Integration

Die Abteilung für Integration arbeitet eng mit einer Reihe Vereinen und NGOs zusammen, die im Bereich Ausländerintegration im Großherzogtum tätig sind. Insbesondere handelt das Ministerium für Familie, Integration und die Großregion Konventionen mit ausgewählten Organismen aus, um Integrationsmaßnahmen umzusetzen.

So finanziert das Ministerium für Familie, Integration und die Großregion im Jahr 2022 Aktivitäten von ASTI, CLAE, CEFIS und Caritas.

  • Die Konvention mit ASTI umfasst 3 Tätigkeitsbereiche: die Begleitung von Gemeinden, direkte mündliche Übersetzungen und den Informationsschalter für Migranten (Guichet Info-Migrants).
  • Die Konvention mit Caritas deckt 2 Bereiche ab: die Empfangsstelle (Strukturierung des Angebots) und das Oasis-Zentrum.
  • CEFIS ist insbesondere in den Pilotgemeinden des "Pakt vum Zesummeliewen" tätig, und arbeitet an der Durchführung einer Studie über Rassismus und ethnisch-rassische Diskriminierung sowie an der Sensibilisierung für die Eintragung in die Wählerlisten.
  • CLAE fördert einerseits den Empfang, die Information, die Orientierung und die Ausbildung von Einzelpersonen und unterstützt andererseits die Ausdrucksformen von Vereinen und Bürgern, wobei es versucht, neue bürgerliche Paradigmen anzustoßen.

Weitere Details zu den verschiedenen Aktivitäten finden Sie hier.

Zuschüsse für Vereine

Das Ministerium für Familie, Integration und die Großregion bewilligt außerdem Zuschüsse für Vereine, die ein innovatives Projekt im Bereich der Integration und/oder der Diskriminierungsbekämpfung entwickeln und einen Zuschussantrag für dessen Umsetzung stellen.

Einen Zuschuss können beantragen:

  • gemeinnützige Vereine
  • Verbände

Die Projekte, die spätestens 6 Wochen vor Projektbeginn mit Belegen eingereicht werden, werden von der Integrationsabteilung analysiert, die anhand der Projektbeschreibung und des geplanten Budgets die Zuschusswürdigkeit des Projekts beurteilt.

Förderfähig sind insbesondere Projekte, die auf die Organisation von punktuellen Veranstaltungen und/oder die Erstellung und Veröffentlichung konkreter Ergebnisse (Broschüren, Ausstellungen, Videos usw.), die auf die Sensibilisierung für und die Förderung von Integration und die Bekämpfung von Diskriminierung abzielen. Im Jahr 2023 wird besonderes Augenmerk auf Projekte gelegt, die die politische Partizipation von Nicht-Luxemburgern oder die Bekämpfung von Diskriminierung zum Ziel haben.

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